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Wo entwickelt sich Biofilm in Hotelinstallationen am schnellsten und wann wird Chlordioxid eingesetzt?

Wo entwickelt sich Biofilm in Hotelinstallationen am schnellsten und wann wird Chlordioxid eingesetzt?

Probleme mit der Qualität von Brauchwasser in Hotels treten häufig unerwartet auf. Wiederkehrende Beschwerden von Gästen über unangenehme Gerüche, einen spürbaren Druckverlust an Armaturen oder Trübungen des Wassers können auf eine gemeinsame Ursache zurückzuführen sein: Biofilm. Dabei handelt es sich um eine komplexe Struktur aus Mikroorganismen, die sich auf den Innenflächen von Rohrleitungen ansiedelt und dort langfristig bestehen bleibt.

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Ungeplante Wartungsarbeiten und Desinfektionsmaßnahmen können den Hotelbetrieb erheblich beeinträchtigen und sowohl finanzielle als auch reputationsbezogene Folgen nach sich ziehen. Noch wichtiger ist jedoch das mikrobiologische Risiko, da Krankheitserreger innerhalb der Ablagerungen günstige Bedingungen für ihr Überleben finden. Die technische Abteilung steht dann vor der Aufgabe, die Ursache des Problems schnell zu identifizieren. In weit verzweigten Hotelinstallationen erfordert dies ein fundiertes Verständnis der Prozesse, die zur Bildung biologischer Ablagerungen führen.

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Bereiche mit dem höchsten Risiko für Biofilm in Hotels

Die komplexe Struktur moderner Trink- und Brauchwasserinstallationen schafft hydraulische Bedingungen, die das Wachstum von Mikroorganismen begünstigen können.

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Biofilm bildet sich besonders schnell in:

  • selten genutzten Steigleitungen,

  • Totleitungen,

  • Bereichen mit geringer Zirkulation,

  • Endstellen von Entnahmestellen,

  • Warmwasserspeichern,

  • stillgelegten Rohrabschnitten nach Umbauten.

Besonders anfällig sind außerdem Perlatoren, Duschköpfe und andere Armaturen mit geringem Durchfluss.

An diesen Stellen fließt Wasser langsamer oder stagniert vollständig. Die reduzierte Strömung erleichtert Mikroorganismen die Anhaftung an Rohr- und Armaturenoberflächen. Untersuchungen zeigen, dass sich ein stabiler Biofilm bereits innerhalb von etwa acht Wochen nach der Inbetriebnahme eines Systems entwickeln kann. Erste Anhaftungsprozesse beginnen sogar bereits wenige Stunden nach dem Stillstand des Wassers.

Die typische Saisonabhängigkeit vieler Hotels sowie die unterschiedlich starke Nutzung einzelner Etagen verstärken die Entstehung von Bereichen mit geringem Wasserumsatz zusätzlich.

Einfluss von Temperatur und Stagnation auf biologische Verunreinigungen

Die Temperaturverhältnisse innerhalb von Rohrleitungen aus Kupfer, Stahl oder Kunststoff spielen eine entscheidende Rolle für das Wachstum mikrobieller Ablagerungen.

Besonders kritisch ist ein Temperaturbereich zwischen 25 °C und 45 °C, da unter diesen Bedingungen Legionellen ein günstiges Umfeld innerhalb des Biofilms vorfinden. In diesem Bereich weisen viele Mikroorganismen eine hohe biologische Aktivität auf und vermehren sich besonders schnell. Ähnliche Zusammenhänge werden auch in Fachbeiträgen des Unternehmens beschrieben.

Stagnation und unregelmäßiger Wasserverbrauch erschweren zudem die Aufrechterhaltung einer konstanten Konzentration von Desinfektionsmitteln in entfernten Bereichen des Systems.

Dadurch stoßen sowohl thermische Desinfektion als auch konventionelle Chlorungen teilweise an ihre Grenzen. Die äußere Schutzschicht des Biofilms kann tieferliegende Mikroorganismen vor chemischen Oxidationsmitteln und erhöhten Temperaturen abschirmen.

Die Entfernung oberflächlicher Ablagerungen beseitigt deshalb nicht zwangsläufig die eigentliche Ursache des Problems. Nach Ende einer Maßnahme können sich verbleibende Mikroorganismen erneut vermehren. Eine nachhaltige Strategie setzt daher meist auf eine kontrollierte und langfristige Behandlung des gesamten Wassersystems.

Strategien zur Biofilmbekämpfung mit Chlordioxid

Verantwortliche für Wasserhygiene und Gebäudetechnik setzen je nach Situation unterschiedliche Dosierkonzepte für Chlordioxid ein.

Zu den gängigsten Verfahren gehören:

  • kontinuierliche Dosierung in niedrigen Konzentrationen,

  • zeitlich begrenzte Stoßdosierungen nach mikrobiologischen Befunden.

Die kontinuierliche Dosierung erfolgt abhängig von den Anforderungen der jeweiligen Anlage in sehr niedrigen Konzentrationen.

Diese Vorgehensweise kann dazu beitragen, Biofilm zu begrenzen und die Kontrolle von Legionellen in großen Wasserinstallationen zu unterstützen. Anwendungen von Chlordioxid zur Reduzierung von Biofilm in Wassersystemen werden vom Unternehmen ausführlich beschrieben.

Bei akuten mikrobiologischen Belastungen kann eine temporär erhöhte Dosierung erforderlich sein. Chlordioxid besitzt die Fähigkeit, in komplexe Ablagerungsstrukturen einzudringen und dort Mikroorganismen zu erreichen.

In solchen Situationen muss ein Programm zur Wasserbehandlung, wie es bei Chlordioxid gegen Biofilm beschrieben wird, mit der vorhandenen Zirkulationstechnik und den installierten Steuerungssystemen abgestimmt werden.

Bedeutung von Dosiertechnik und Wasserüberwachung

Die Zuverlässigkeit eines Hygienekonzepts hängt maßgeblich von der präzisen Dosierung des eingesetzten Wirkstoffs ab.

Moderne Dosieranlagen arbeiten mit Sensorik zur Durchflussüberwachung und ermöglichen die fortlaufende Kontrolle wichtiger Parameter. Dadurch lassen sich Sollwerte deutlich konstanter halten als bei rein manuellen Verfahren.

Präzise Dosierpumpen helfen dabei, Konzentrationsschwankungen zu minimieren und die Wirksamkeit auch in weiter entfernten Bereichen des Rohrnetzes aufrechtzuerhalten.

Digitale Steuerungssysteme können auf Veränderungen des Wasserverbrauchs reagieren und die Dosiermenge automatisch anpassen. Diese Flexibilität ist insbesondere während typischer Verbrauchsspitzen am Morgen und Abend in Hotels von Bedeutung.

Ein integrierter Ansatz für die Hygiene von Wasserinstallationen

Langfristiger Erfolg bei der mikrobiologischen Absicherung von Hotelanlagen setzt eine detaillierte Risikoanalyse sowie die kontinuierliche Überwachung der Wasserzirkulation voraus.

Der alleinige Austausch einzelner Armaturen oder Endgeräte reicht oftmals nicht aus, wenn die eigentliche Ursache innerhalb der Installation bestehen bleibt. Für eine nachhaltige Verbesserung der Wasserhygiene ist häufig die Kombination aus technischer Überwachung, geeigneter Wasseraufbereitung und einem durchdachten Hygienekonzept erforderlich.

In diesem Zusammenhang greifen viele Betreiber auf spezialisierte Lösungen aus der Wasseraufbereitung zurück. CAP Wilków produziert Chlordioxid-Präparate zur Wasserdesinfektion und bietet Lösungen für Anwendungen in Hotels, öffentlichen Einrichtungen und weiteren Bereichen der Wasserhygiene an. 

Eine frühzeitige Identifikation mikrobiologischer Risiken kann kostspielige Ausfälle vermeiden und gleichzeitig zur langfristigen Sicherung der Wasserqualität sowie der technischen Infrastruktur beitragen.