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Wie verbinden polnische Aluminiumsysteme schlanke Profile mit guter Wärmedämmung?

Wie verbinden polnische Aluminiumsysteme schlanke Profile mit guter Wärmedämmung?

Aluminiumfenster wurden von Bauherren lange Zeit vor allem mit hoher Stabilität und dem Einsatz in gewerblichen Gebäuden in Verbindung gebracht. Moderne Systemtechnik hat dieses Bild jedoch deutlich verändert. Heute werden Aluminiumprofile auch im Wohnungsbau unter anderem hinsichtlich Wärmedämmung, Schallschutz und der Möglichkeit großflächiger Verglasungen bewertet.

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Die Entwicklung thermisch getrennter Profile und moderner Verglasungen ermöglicht Konstruktionen, die hohe Stabilität mit guten energetischen Eigenschaften verbinden. Entscheidend ist dabei nicht ein einzelner Parameter, sondern das Zusammenspiel von Rahmen, Flügel, thermischer Trennung, Dichtungen und Verglasung.

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Warum sind Aluminiumprofile eine interessante Lösung für Wohngebäude?

Moderne Aluminiumsysteme zeigen, dass ein schlankes Profil nicht zwangsläufig mit schwachen Wärmedämmeigenschaften verbunden sein muss. Durch thermisch getrennte Konstruktionen und geeignete Verglasungen lassen sich hohe Anforderungen an die Energieeffizienz moderner Gebäude erfüllen.

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Lösungen, die früher hauptsächlich bei Fassaden eingesetzt wurden, finden heute zunehmend auch im Einfamilienhausbau Verwendung. Gefragt sind große Glasflächen, schmale Ansichtsbreiten und gleichzeitig ein möglichst geringer Wärmeverlust.

Aluminiumprofile eignen sich dafür aufgrund ihrer hohen konstruktiven Stabilität besonders gut. Die passende Abstimmung von Rahmen, Flügel und Verglasung trägt dazu bei, sowohl die statischen als auch die thermischen Anforderungen eines Projekts zu erfüllen.

Wie reduzieren thermische Trennungen Wärmebrücken?

Aluminium besitzt von Natur aus eine hohe Wärmeleitfähigkeit. Deshalb werden bei wärmegedämmten Fenstersystemen die äußeren und inneren Aluminiumschalen durch thermische Trennelemente voneinander separiert.

Dabei kommen je nach System unter anderem glasfaserverstärkte Polyamidstege zum Einsatz. Ihre Konstruktion und Geometrie beeinflussen zusammen mit den Profilkammern, Dichtungen und weiteren Isolierelementen die Wärmedämmung des Rahmens.

Die Breite der thermischen Trennung sollte jedoch nicht isoliert betrachtet werden. Für den tatsächlichen Uf-Wert sind der komplette Profilaufbau und die konkrete Systemvariante entscheidend. So weist beispielsweise das von BROS angebotene PROCURAL/PONZIO PE78N je nach Ausführung unterschiedliche Wärmedämmwerte auf.

Welche Bautiefe eignet sich für energieeffiziente und passive Gebäude?

Bei Aluminiumfenstern gibt es keine universelle Bautiefe, die für jedes Gebäude gleichermaßen geeignet ist. Architekten und Planer wählen Profilsysteme mit Bautiefen von etwa 50 bis 96 mm abhängig von der vorgesehenen Konstruktion, den thermischen Anforderungen, der Größe der Verglasung und der erforderlichen statischen Belastbarkeit.

Bei energieeffizienten und passiv geplanten Gebäuden werden häufig stärker ausgebaute Profilsysteme mit entsprechend konzipierten Isolierzonen eingesetzt, um Wärmeverluste über die Fensterkonstruktion zu reduzieren.

Eine größere Bautiefe schafft zudem mehr Möglichkeiten für aufwendigere thermische Trennungen und passend dimensionierte Isolierverglasungen. Die Bautiefe allein entscheidet jedoch nicht über die Wärmedämmung des Fensters.

Relevant ist die gesamte Konstruktion aus Rahmen, Flügel, thermischen Trennelementen, Dichtungen und Verglasung.

Auch die thermischen Eigenschaften des Profils sollten daher immer gemeinsam mit den Glasparametern betrachtet werden. Das System muss eine Verglasung aufnehmen können, die den energetischen Anforderungen des Gebäudes entspricht, ohne dass die erforderliche Stabilität der Konstruktion verloren geht.

Bei energieeffizienten Lösungen kommen häufig Dreifachverglasungen mit niedrigem Ug-Wert zum Einsatz. Eine warme Abstandhalterkante kann zusätzlich dazu beitragen, Wärmeverluste im Randbereich der Verglasung und das Risiko von Kondensatbildung zu reduzieren.

Sind Aluminiumrahmen anfällig für Verformungen?

Die hohe Steifigkeit von Aluminium ist ein wichtiger Vorteil bei der Konstruktion großer Fenster, hoher Türflügel und weitläufiger Fassaden.

Das Material ermöglicht schlanke Profilgeometrien bei gleichzeitig hoher Tragfähigkeit. Dadurch lassen sich auch größere und schwerere Verglasungen realisieren, sofern das jeweilige System für die geplanten Abmessungen und Belastungen ausgelegt ist.

Aluminium weist zudem eine hohe Formstabilität auf. Dennoch müssen bei der Planung Windlasten, Abmessungen, Profilquerschnitte, Verglasungsgewicht und thermische Belastungen immer gemeinsam berücksichtigt werden.

Ausländische Investoren, die Aluminiumfenster aus Polen wählen, können heute auf unterschiedliche Fenster-, Tür-, Fassaden- und Schiebesysteme zurückgreifen. Das Angebot des Kunden umfasst sowohl PROCURAL/PONZIO- als auch Aliplast-Lösungen für Wohngebäude, öffentliche Gebäude und gewerbliche Projekte.

Welche Eigenschaften beeinflussen den Schallschutz von Aluminiumfenstern?

Bei der akustischen Leistung eines Fensters spielt das Aluminiumprofil nur eine von mehreren Rollen.

Entscheidend sind unter anderem:

  • der Aufbau der Verglasung,

  • die Scheibendicke und gegebenenfalls asymmetrische Glasaufbauten,

  • die Qualität der Dichtungen,

  • die Luftdichtheit des Fensters,

  • die präzise Verarbeitung und Montage.

Moderne Aluminiumsysteme können in Verbindung mit entsprechend gewählter Akustikverglasung sehr gute Schalldämmwerte erreichen. Beim Aliplast-System Superial SU wird beispielsweise ein akustischer Wert von 47 (-1,-5) dB angegeben. Das gleiche System erreicht bei der Luftdurchlässigkeit Klasse 4 nach EN 12207.

Diese Werte zeigen zugleich, warum die akustische Leistung nicht allein aus dem Material des Rahmens abgeleitet werden sollte. Der Schalldämmwert gilt immer für eine konkrete System- und Verglasungskonfiguration.

Eine hohe Luftdichtheit unterstützt den Schallschutz, weil unerwünschte Luftwege gleichzeitig mögliche Übertragungswege für Schall reduzieren. Für Projekte mit besonders hohen akustischen Anforderungen können spezielle Schallschutzverglasungen eingesetzt werden.

Auch BROS führt entsprechendes Schallschutzglas als Bestandteil seines Zubehör- und Verglasungsangebots.

Worauf sollte man bei modernen Aluminiumfenstern achten?

Die Auswahl einer Aluminiumkonstruktion sollte sich immer an den technischen Anforderungen des konkreten Gebäudes orientieren.

Zu prüfen sind insbesondere:

  • Bautiefe und konstruktiver Aufbau des Profils,

  • Uf-Wert des Rahmens und Uw-Wert des vollständigen Fensters,

  • Art und Dicke der Verglasung,

  • Ug-Wert des Glases,

  • Luftdurchlässigkeit und Schlagregendichtheit,

  • Windlastbeständigkeit,

  • Schallschutzanforderungen,

  • zulässige Abmessungen und Gewichte der Konstruktion.

Die technische Dokumentation des jeweiligen Systems ist deshalb aussagekräftiger als ein einzelner Wert wie beispielsweise die Profiltiefe oder die Breite eines thermischen Trennelements.

Ein sinnvoll zusammengestelltes Aluminiumsystem verbindet schlanke Ansichtsbreiten, hohe statische Belastbarkeit sowie an das Gebäude angepasste Wärme- und Schallschutzeigenschaften.

Der Fensterhersteller BROS verarbeitet in seinem Angebot unter anderem Aluminium-Systemlösungen von PROCURAL/PONZIO und Aliplast und fertigt sowohl klassische Fenster- und Türkonstruktionen als auch Fassaden- und Schiebesysteme.

Wer Aluminiumfenster für ein energieeffizientes Gebäude plant, sollte deshalb nicht nach einem einzelnen „besten“ Profil suchen, sondern nach einer auf die Anforderungen des jeweiligen Projekts abgestimmten Kombination aus Profilsystem, Verglasung und Ausstattung.